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Landwirtschaft

Arbeitsort:

  • Stall- und Wirtschaftsgebäude ca. 200 qm, Wald, Weiden und Felder

Tätigkeiten in der Landwirtschaftsgruppe

  • Anbau von Kräutern, Kartoffeln, Kohl, Mohn etc. (Gemüse- und Kräuterbeete: säen, pflanzen, ernten)

  • Heumachen

  • Grünfutter mähen

  • Stärkung der Persönlichkeit, durch das Bewusstwerden eigener Bedürfnisse und der Ausdruck dieser

  • Pflege der Außenanlagen: Laub rechen, Pflege von Grünflächen und Beeten, Pflanzen, Unkraut jäten

  • Weiden herrichten (Zäune auf- und umbauen, usw.), Umtreiben von einer Weide auf die andere

  • Tiere auf die Weide bringen und zurück

  • Tiertraining

  • Stallarbeit: Betreuung der Esel und Pferde im Stall, täglich füttern, misten, einstreuen

  • Tierpflege: striegeln, Hufe versorgen, melken, Fohlenbetreuung

  • Betreuung von anderen Nutztieren (alte Rassen) Hühnern: Eier- und Fleischproduktion

  • Produktion von Biogemüse (saisonal) versch. Sorten Paradeiser, Wurzelgemüse, Kürbisse, Paprika

  • Einlegen von Gemüse Frühjahr: Beete einteilen, Pflanzlöcher stechen, Samen und Gemüsepflanzen anbauen, Kompost aufbringen.

  • Sommer: verstärkt bewässern, Unkraut jäten, Mulchen, Gemüse ernten, putzen, für den Verkauf einwiegen und vorbereiten.

  • Herbst: Erntearbeiten, kompostieren, Beete abräumen, Einwintern der Geräte, Nüsse klauben

  • Instandhaltung der Geräte

  • Schweine: artgerechte Freilandhaltung, Verwertung von Gemüse- und Speiseresten

  • Gänsezucht: Verkauf von Martinigänsen?

  • Reparaturen

Die Vielfalt der Arbeitsschritte und Arbeiten ermöglichen es die Anforderungen an die Fähigkeiten der Mitarbeiter/innen mit Behinderungen anzupassen. Sie bieten Abwechslung, gesteigerte Lernmöglichkeiten und Herausforderungen, wie z.B. beim Entwickeln von handwerklichen Geschick, körperlicher Kraft oder beim Umgang mit großen Tieren. Tätigkeitsfelder können so gestaltet werden, dass die Mitarbeiter/innen mit Behinderungen selbständig Verantwortung übernehmen können.

Die Natur, das Leben und Arbeiten auf dem Bauernhof, der Umgang mit seinen Pflanzen und Tieren, mit dem Tages- und Jahresrhythmus, Wind und Wetter, dies alles dient der Therapie, Beschäftigung, Bildung und Lebensqualität von Menschen, die in die soziale Landwirtschaft/Green Care integriert sind.

Zudem bietet die regional geprägte, wirtschaftliche Verknüpfung eines Biobauernhofes, sowie das öffentliche Interesse am ökologischen Landbau hier in Verbindung mit einem sozialen Projekt eine intensive An- und Einbindung in die umliegende Gesellschaft/Gemeinschaft.