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Ausbildung

Im Rahmen unserer Tagesstätte bieten wir Plätze der Integrativen Berufsausbildung im Bereich Landwirtschaft an, hier im Rahmen von individuellen Teilqualifizierungen. Ziel dieser Qualifizierung ist eine Anstellung auf dem 1. und 2. Arbeitsmarkt zu erlangen und somit Menschen mit Behinderungen auf dem Weg zu einer gleichberechtigten beruflichen Teilhabe zu unterstützen.

Diese Ausbildung kann von den Mitarbeitern/innen mit Behinderungen unserer Einrichtung in Anspruch genommen werden, sobald ihre Eignung geprüft wurde. Dieses Angebot steht aber auch externen Personen zur Verfügung, die eine AMS Bestätigung vorweisen können. Zusätzlich zu den 14 Tagesbetreuungsplätzen können wir zwei Plätze in der Integrativen Berufsausbildung anbieten.

Ein/e Landwirt/in bildet den jeweiligen Lehrling aus. Die Teilqualifizierung kann über 1-3 Jahre dauern. Ein individueller Lehrplan wird mit dem/der Auszubildenden erstellt. Die Inhalte und Ziele der Ausbildung werden in einem Ausbildungsvertrag festgehalten. Der/die Auszubildende hat das Recht, nicht jedoch die Pflicht zum Besuch der Berufsschule. Neben dem/der Ausbilder/in wird der Lehrling in seiner Ausbildung durch eine Berufsausbildungsassistenz begleitet. Die Teilqualifizierung wird mit einer Prüfung über die im Ausbildungsvertrag vereinbarten und erworbenen Ausbildungsinhalte vor einem/r Prüfer/in der Landwirtschaftskammer, dem/r Ausbildner/in und einem Mitglied der zuständigen Berufsausbildungsassistenz abgeschlossen.

Während der Ausbildungszeit besteht für den Lehrling die Möglichkeit auch Praktika in anderen landwirtschaftlichen Betrieben zu absolvieren. Wir stellen auch den Kontakt zu Integrationsfachdiensten her.

Mögliche Inhalte einer Ausbildung am Hof sind:

  • Biologischer Pflanzenbau/Pflanzenkunde (Getreidebau, Hackfruchtbau, Grünland, Futterkonservierung, Obstbau, Kräuteranbau)

  • Biologische Tierhaltung (Fütterung, Haltung von Pferden, Esel und anderen

  • Nutztieren; Milchgewinnung und Milchverwertung, Züchtung, Tiergesundheit)

  • Landtechnik und Arbeitssicherheit

  • Schriftverkehr und Fachrechnen

  • möglicher Besuch der Berufsschule oder von vorgeschriebenen Fachkursen

Die Auszubildenden sind organisatorisch an die Tagesstätte angebunden, haben aber mögliche andere Arbeitszeiten und Aufgaben. Sie können aber grundsätzlich die Struktur und die Einrichtungen (Organisation) der Tagesstätte nutzen und an allen Aktionen teilnehmen.Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit bei uns eine verlängerte Lehre zu absolvieren.